Wie kaum ein anderer Film zeigt Gattaca eine düstere Zukunft von Genoptimierten Menschen auf. Wer nicht die richtigen Gene besitzt, der bringt es zu nichts. Durch den gesellschaftlichen Druck wird schon bei der Zeugung defektes Genmaterial entfernt. Die so zur Perfektion gezüchteten Menschen müssen dann auch konsequenterweise Höchstleistungen bringen, die keinen Raum für Versagen lässt.

Bei der Auswahl der Partner wird heimlich gesammeltes Genmaterial genutzt um die Reinheit des Zukünftigen zu überprüfen – fällt dort jemand durchs Raster ist die Liebe dann auch schon gleich verflogen.

Die Geschichte handelt von einem frei gezeugtem Mann, ein sogenanntes Gotteskind, der seinen Traum von der Raumfahrt konsequent verfolgt. Doch durch seine mangelhaften Gene keine Chance dazu bekommt. Der einzige Ausweg bleibt die Manipulation durch Täuschung. Um diesen Fake durchzuziehen werden hervorragende Gene eines anderen Mannes benötigt.

Dieser Mann ist der durch einen Unfall an einen Rollstuhl gefesselten Jerome (Jude Law). Im Tausch gegen ein gesichertes Leben bietet dieser Vincent (Ethan Hawke) sein Genmaterial an. Von nun an werden alle erdenktlichen Maßnahmen getroffen um das System zu überlisten. Hierfür spendet Jerome z.b. Hautschuppen sowie sein Blut für die regelmäßigen Tests.

Eine genauere Inhaltsangabe findet ihr hier.

Gattaca schafft es den Zuschauer glaubhaft in eine düstere Welt einzuführen in der die menschlichen Werte keine Rolle spielen – es geht einzig und allein um die Veranlagung. Die Schauspieler liefern eine grandiose Darstellung und auch die gesamte Techno-Atmosphäre innerhalb des Settings ist perfekt in Szene gesetzt. Für mich ist dieser Film ein Highlight der Science-Fiction und sollte in keiner Sammlung fehlen.